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Bericht des Gesamtvorstands 2026

Aus der Arbeit des Gesamtvorstandes – Impulse und Initiativen

Dem Gesamtvorstand obliegt die Zielvorgabe und Überwachung des operativen Geschäfts der Verbandsgesellschaften. Er beschäftigt sich intensiv mit der Tätigkeit der Tochtergesellschaften und dem Zusammenwachsen in der VdW Bayern Unternehmensgruppe. Die internen Schwerpunktinhalte betreffen demnach insbesondere die Geschäftsabläufe in den verschiedenen Unternehmensbereichen sowie deren Personalsituation. Zudem zählen auch Themenstellungen die Mitgliederstruktur des VdW Bayern betreffend zum regulären Bestandteil der Gesamtvorstandssitzungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den Jahresabschlüssen und Wirtschaftsplänen des VdW Bayern (Verband sowie Tochter- und Enkelgesellschaften) sowie mit dem Beteiligungsbericht, der wesentliche Informationen zu den weiteren Beteiligungsunternehmen enthält.

Von Januar 2025 bis Ende März 2026 trat der Gesamtvorstand zu zehn ordentlichen Sitzungen zusammen. Darüber hinaus nahm er in diesem Zeitraum an folgenden Sitzungen teil:

  • fünf ordentliche Sitzungen sowie der konstituierenden Sitzung des Verbandsrates,

  • vier Sitzungen des Prüfungsausschusses des Verbandsrates,

  • zwei Sitzungen des Landesausschusses.

Verzahnung der Gremienarbeit mit dem GdW

Die Arbeit des Gesamtvorstands und des Verbandsrats des VdW Bayern ist eng mit der Tätigkeit in den Gremien des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. verknüpft. Dies erfolgt sowohl durch die regelmäßige Berichterstattung über die Entwicklungen auf Bundesebene als auch durch den Transfer eigener Arbeitsergebnisse in die GdW-Gremien. So entsteht ein kontinuierlicher fachlicher Austausch, der die strategische Arbeit auf Landes-, Bundes- und Europaebene eng verzahnt.

Starke Interessenvertretung auf Bundes- und Europaebene

Die Vertreterinnen und Vertreter des VdW Bayern bringen sich konstruktiv und lösungsorientiert in die Gremienarbeit des GdW ein. Sie unterstützen aktiv die dort geleistete Arbeit und tragen dazu bei, die Interessen der Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern im bundesweiten Kontext wirkungsvoll zu vertreten. Darüber hinaus arbeiten sie in Bayern mit den bayerischen Abgeordneten des Bundestags zusammen und kontaktieren bei Gesetzgebungsverfahren regelmäßig die bayerischen Vertreterinnen und Vertreter im Bundesrat.

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Eindrücke von der Studienreise des Gesamtvorstands nach Brüssel im November 2025

Dialog mit Bayerischen Staatsministerien

Es erfolgt ein kontinuierlicher inhaltlicher Austausch mit Staatsminister Christian Bernreiter. Zudem gibt es regelmäßige Gespräche mit den verantwortlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in der Verwaltung des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.

Besondere Aufmerksamkeit erhalten zudem die Ergebnisse der Online-Befragungen unserer Mitgliedsunternehmen. Für den Berichtszeitraum waren dies Befragungen im April 2025 zu „Auswirkungen der Fördersituation auf den Wohnungsneubau und die Wohnungsmodernisierung“ und im Mai 2025 zu „Regiebetrieb – Gemeinsam zu mehr Effizienz und Transparenz“. Am Jahresende sorgte die Befragung zum „Ausblick 2026 der bayerischen Wohnungswirtschaft“ für die entsprechende Resonanz unserer Ansprechpartner in Politik und Verwaltung.

Mit folgenden weiteren Ministerien stehen wir im regelmäßigen Dialog:

  • Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: Beim Bündnis für Flächensparen nimmt der VdW Bayern an den Sitzungen teil und bringt in diesem Rahmen die Interessen der Mitgliedsunternehmen ein.

  • Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Der VdW Bayern beteiligt sich an allen relevanten Verbändeanhörungen. Das Ministerium ist zudem Aufsichtsbehörde, die über die Neuaufnahme von Nicht-Genossenschaften als Mitglieder im VdW Bayern nach § 63 b Abs. 2 Satz 2 und 3 GenG entscheidet.

  • Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales: Wir wirken regelmäßig bei der Aktionswoche „Zu Hause daheim“ mit, eine Veranstaltungskampagne rund um das Thema „Wohnen im Alter“, die 2015 ins Leben gerufen wurde. Seit April 2025 sind wir Mitglied im Beirat zum Sechsten Bayerischen Sozialbericht.

Kontakte bestehen zudem zum Bayerischen Staatsministerium für Finanzen und Heimat, zum Bayerischen Staatsministerium für Justiz und zum Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Parlamentarische Abende als Plattform der Interessenvertretung

Im Rahmen unserer parlamentarischen Abende informieren wir die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger über die aktuellen Herausforderungen unserer Wohnungsunternehmen. Im Fokus stehen dabei insbesondere:

  • die Sicherung und Schaffung von bezahlbarem und sozialem Wohnraum,

  • aktuelle Zahlen, Trends und Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten,

  • die Situation im geförderten Wohnungsbau,

  • Hemmnisse, die dem Ausbau des bezahlbaren Wohnraums entgegenstehen sowie

  • die immensen Herausforderungen im Zuge der Klimawende, denen sich die Wohnungswirtschaft stellen muss.

Politik gestalten mit Expertisen aus der Praxis – Beteiligung an Anhörungen und Fachgesprächen

Ergänzend zum Austausch mit den Abgeordneten sowie den bilateralen Gesprächen mit den wohnungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen bringt sich der VdW Bayern regelmäßig in Anhörungen und Fachgespräche der parlamentarischen Ausschüsse, Fraktionen und Bayerischen Staatsministerien ein.

Im Berichtszeitraum beteiligte sich der Verband mit verschiedenen Stellungnahmen im Rahmen von Verbändeanhörungen und zu Entscheidungen im Deutschen Bundesrat.

„Gemeinsam mehr erreichen“ – Netzwerken mit anderen Verbänden

Zu unseren regelmäßigen Gesprächspartnern zählen Vertreterinnen und Vertreter folgender Verbände und Kammern:

  • Bayerischer Städtetag,

  • Bayerischer Gemeindetag,

  • Bayerischer Bauindustrieverband und

  • Bayerische Architektenkammer/Bayerische Ingenieurekammer-Bau.