Daten & Trends 2025/2026
Wohnungsfertigstellungen
Beim Wohnungsneubau der Wohnungswirtschaft Bayern ist weiterhin keine Trendwende erkennbar. Nachdem die Neubauzahlen bereits 2024 um 21 Prozent eingebrochen waren, setzte sich der Abwärtstrend im Jahr 2025 fort. Mit lediglich 3.505 fertiggestellten Wohnungen wurden rund 61 Einheiten weniger realisiert als im Vorjahr. Hauptursachen sind die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen: steigende Baukosten, immer umfangreichere regulatorische Vorgaben sowie eine unsichere Fördersituation bremsen den Neubau spürbar.
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Durchschnittsmieten
Die durchschnittliche Nettokaltmiete der Wohnungswirtschaft in Bayern lag zum 31.12.2025 bei 7,43 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Anstieg von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die hohen Anforderungen an energetische Sanierungen sowie weiter steigende Baukosten machen Anpassungen der bislang günstigen Mieten der Wohnungswirtschaft notwendig. Dennoch bleibt das Mietniveau mit durchschnittlich 7,43 Euro pro Quadratmeter weiterhin bezahlbar.
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Investitionen
Im Jahr 2025 ging das Gesamt‑Investitionsniveau der Wohnungswirtschaft Bayern erstmals seit Langem zurück. Mit rund 2,4 Milliarden Euro lagen die Investitionen um 10 Prozent unter dem Vorjahreswert. Besonders betroffen waren die Neubauinvestitionen: Rund 1,3 Milliarden Euro flossen 2025 in den Neubau, was einem Minus von 20 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die weiter steigenden Baukosten führen dazu, dass mit den sinkenden Investitionsmitteln zunehmend weniger neuer Wohnraum geschaffen werden kann.
Die Investitionen in Instandhaltungsmaßnahmen blieben hingegen auf dem Niveau des Vorjahres. Sie beliefen sich 2025 auf rund 681 Millionen Euro. Gleichzeitig investierte die Wohnungswirtschaft Bayern 440 Millionen Euro in die energetische Modernisierung – knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahr – und übernimmt damit Verantwortung für den Klimaschutz im Gebäudebestand.
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